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Darmsanierung / Immuntherapie

Was ist das?

Der Darm ist das Vitalzentrum der Gesundheit. Neue Behandlungsmethoden zur Darmsanierung tragen dazu bei, die vielfältigen Funktionen des Darms wieder vollständig nutzbar zu machen. Gerade durch die neuen Erkenntnisse, die man über die Bedeutung des Mikrobioms (Gesamtheit aller im Darm lebenden Bakterien) gewonnen hat, ist die Therapie erfolgreicher und abgestimmter geworden.
Der Darm ist das Vitalzentrum der Gesundheit. Neue Behandlungsmethoden zur Darmsanierung tragen dazu bei, die vielfältigen Funktionen des Darms wieder vollständig nutzbar zu machen.
Bedeutung des Darmes
Aufgefaltet hat der gesamte Darm (Dünn- und Dickdarm) eine Oberfläche von ca. 600qm.
Damit übernimmt er die wichtigste Funktion unseres Immun(Abwehr)systems. Schließlich trennt er zwischen innen und außen, ernährend oder krankmachend, Nährstoff oder Giftstoff.
Diese 600qm sind immer zu 100% mit Kleinstlebewesen (Bakterien, Pilzen) besiedelt.
Es gibt ca. 800 bis 1000 Arten von diesen Lebewesen. Insgesamt tragen wir ein Gewicht von ca. 2 kg an Darm-Bakterien in uns!
Unser Stuhl besteht zu ca. 30-60% aus Darmbakterien. Man kann sich leicht vorstellen, dass es bei einer Besiedlung mit den „falschen“ Keimen leicht zu einem Kippen des Ökosystems, und damit zu Entstehung von Krankheiten kommen kann.
Wie funktioniert Darmsanierung?
Zu Beginn der Darmsanierung steht eine ausführliche Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte).
Was für Beschwerden gibt es?
Wie ernähren Sie sich?
Wie sieht der Stuhl aus?
Wie oft haben Sie Stuhl?
Was für Medikamente nehmen Sie?
Das sind nur einige der Fragen die zu besprechen sind.
Beschwerden, die auf eine Störung des Darmes hindeuten
Immunsystem
Da der Darm 95% unserer Immunzellen bereitstellt, kann eine (auch unbemerkte) Erkrankung des Darmes die Abwehrlage erheblich beeinträchtigen. Entweder mit einem

Zuwenig an Abwehr
  • Häufige Infekte
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Blasenentzündungen
Zuviel an Abwehr:
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Asthma bronchiale
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Stoffwechsel
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Magen-, Darmerkrankungen
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
  • Blähbauch
  • Übelkeit
  • Mundgeruch
  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Bauchkrämpfe
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, M. Crohn)
  • Darmkrebs
  • Seelische Störungen
  • Erschöpfung
  • Burn-out
  • Depression
  • Schlafstörungen
Untersuchungen als Grundlage einer Darmsanierung
Mittels speziellen Laboren lässt sich mittlerweile schon ein großer Teil der im Dünn- und Dickdarm lebenden Bakterien, Pilzen oder Parasiten nachweisen und sogar quantitativ (mengenmäßig) messen.
Hierzu braucht es nur eine Stuhlprobe!
Keine aufwändige und nicht ganz risikofreie Darmspiegelung.
Was kann man messen?

Im Stuhl:

Gewünschte (z.B Laktobazillen) und ungewünschte Bakterien (Gär und Fäulniskeime, Giftstoffe-bildende Bakterien), verschiedene Pilze, pH Wert des Stuhls, Funktion der Bauchspeicheldrüse und Gallenblase, Nährstoffrückstände,
Eine mögliche Entzündung oder Durchlässigkeit („Leaky Gut) der Darmschleimhaut, Immunleistung (sIgA), Histamin, Antikörper gegen Gluten, Fruktose, Sorbit- Xylit-Unverträglichkeit, Hinweise auf Nahrungsmittelallergien (EPX), Hinweise auf bösartige Erkrankungen des Darmes.

Im Blut:

Vitamine und Nährstoffe
Funktioniert der Darm nicht ordnungsgemäß, kann es zu Mangel an lebenswichtigen Vitaminen und Nährstoffen kommen oder Ausbildung erworbener Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Vitamine und Nährstoffe lassen sich gut im Blut messen, sogar zum Teil in der Zelle und können gegebenenfalls gezielt ergänzt werden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten lassen sich entweder grob screenen (z.B. 8 typische Nahrungsmittelunverträglickeiten oder bis zur dezidierten Messungen von über 250 möglichen verschiedenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Diaminoxidase
Ein wichtiges Enzym, dass im Darm Histamin spaltet.
Bei Mangel kann es zu Symptomen einer Histaminintoleranz (HIT) kommen
Dünndarmüberwucherung (Small intestine overgrowth Syndrome)
Mittels gezieltem Atemtest oder Messung bakterieller Stoffwechselprodukte im Urin.
Therapie
Je nach Befundkonstellation kann individuell ein Therapieregime zur Darmsanierung erfolgen.

Oft werden
  • Probiotika (gewünschte Darmkeime),
  • Präbiotika (Substanzen, die gewünschte Darmkulturen ernähren)
  • Enzyme (helfen die Nahrung besser zu zerlegen),
  • Schleimhauttherapeutika (reparieren eine entzündete oder durchlässige Darmschleimhaut)
  • Sauerstoffbildner (zur Beseitigung toxinbildender, sauerstoffliebender Fäulniskeime)
  • Antibiotika (bei starker Fehlbesiedlung)
  • Antimykotika (bei Pilzbesiedlung)
  • Nährstoffe
  • Darmmilieu-Stabilisiatoren
eingesetzt.
Kontrolle
Nach oder auch während der Therapie erfolgt eine Kontrolle der Parameter, die eingangs nicht in Ordnung waren zur Überprüfung des Erfolges der Behandlung.

Kosten

Darm Check ca. 140 Euro

Beratung:
nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) je nach Aufwand.

Sprechen Sie uns gerne an!
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